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DVD-Recorder erscheinen gleich in mehreren Varianten. Damit sind sie sehr erklärungsbedürftige Produkte - eine neue Herausforderung an den Handel und an alle Kommunikatoren der UE-Branche. Der Grund für die nicht ganz unkomplizierte Situation: Es gibt derzeit fünf verschiedene DVD-Varianten, die alle als Video-Aufzeichnungsmedien in Frage kommen und von der Industrie auch so genutzt werden


Die DVD-RAM
Bespiel- und wieder löschbare Platte nach dem Phase-Change-Prinzip. Sie fasst auf einer Seite 4,7 Gigabyte (reicht für einen Spielfilm in DVD-Qualität) und ist zweiseitig bespielbar. Die DVD-RAM speichert die Daten in Sekoren - ähnlich wie eine Festplatte. Das erlaubt einen sehr schnellen und präzisen Zugriff, prädestiniert das Medium also für interaktive Funktionen. Auf Grund dieser Eigenschaften sind DVD-RAM-Recorder zum Beispiel in der Lage, einen Videomitschnitt schon wiederzugeben, während die Aufnahme noch weiter läuft, genau wie Festplattenrecorder. DVD-RAM-Recorder könne DVD-RAM-Platten speichern die Daten nicht nur in den vorgeprägten Rillen, sondern auch auf den Stegen dazwischen ("Land-Groove"-Technik). Diese Tatsache und die Sektorenstruktur bedeuten: Platten vom Typ DVD-RAM lassen sich nicht auf herkömmlichen DVD-Video-Playern abspielen. Man kann sie nur mit dem DVD-RAM-Recoder selbst oder auf PCs mit eingebautem DVD-RAM-Laufwerk wiedergeben. DVD-RAM-Platten stecken in einer Cartridge, lassen sich aber auch zum Aufnehmen und Wiedergeben aus dieser Schutzhülle herausnehmen. Passende Laufwerke ziehen entweder die komplette Cartridge ein, oder sie haben einen ganz normalen Schubladen-Mechanismus, der voraussetzt, dass man die Scheibe vorher aus der Hülle nimmt.


Die DVD-RW
Bespiel- und wieder löschbare Platte nach dem Phase-Change-Prinzip. Sie fasst 4,7 Gigabyte und ist einseitig bespielbar. Die DVD-RW speichert die Daten auf einer spiralförmigen Spur, ebenso wie die DVD-Video. Beide Platten sind physikalisch so ähnlich, dass die meisten DVD-Videorecorder Scheiben vom Typ DVD-RW lesen können.


Die DVD+RW
Beinahe identisch mit der DVD-RW. Wichtigste Unterschiede: Eine etwas andere Vorprägung der Rillen unterstützt die Spurführung besser als die DVD-RW. Das bedeutet praktisch: Laufwerke vom Typ DVD+RW können mit höheren Drehzahlen und folglich mit höheren Daten-Transferraten arbeiten. Und das digitale Inhaltsverzeichnis steht an einer anderen Stelle als das der DVD+RW. Auch bespielte Platten vom Typ DVD+RW lassen sich im Prinzip auf DVD-Playern abspielen, tatsächlich aber ist die Kompatibilität nicht so hoch wie die der DVD-RW oder der DVD-R. Deshalb gibt es eine Reihe von Player-Modellen, mit denen die Wiedergabe nicht funktioniert.


DVD-R
Nur einmal bespielbare Platte. Sie fasst 4,7 Gigabyte (einseitig). Die DVD-R speichert die Daten auf einer spiralförmigen Spur, ebenso wie die DVD-Video. Beide Platten sind physikalisch so ähnlich, dass die meisten DVD-Videorecorder Scheiben vom Typ DVD-R lesen können.


DVD+R
Nur einmal bespielbare Platte. Sie fasst 4,7 Gigabyte (einseitig). Sie gleicht weitgehend der DVD-R. Die Unterschiede zwischen beiden Plattentypen entsprechen den Unterschieden zwischen DVD-RW und DVD+RW.




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