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Walter Knauer
Anmeldedatum: 06.05.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 06.05.2005, 07:01 Titel: Sony RDR HX 900 Erfahrungsbericht |
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Ich besitze das Gerät seit etwa 4 Monaten und benutze es fast täglich. Kaufentscheidend war seinerzeit der Preis (849 Euro beim örtlichen Händler) und die Festplattenkapazität (160GB). Der ansonsten baugleiche HX 1000 unterscheidet sich nur durch die etwas größere Festplatte (250GB), war aber zumindest "damals" unverhältnismäßig viel teurer (rund 1100 Euro).
Bildqualität:
Sie ist über jeden Zweifel erhaben - wenn mir auch Vergleichsmöglichkeiten zu anderen HDD-Recordern fehlen. Ich kann sie nur direkt mit dem vorher benutzten S-VHS-Videorecorder vergleichen. Da ist zumindest bei Aufnahmen in der Qualitätsstufe "SP" (2h pro DVD) die Qualität des Sony deutlich besser. Frappierend ist die Qualitätssteigerung bei Überspielungen von VHS auf HDD: durch die Filter des Sony wird die Bildqualität spürbar besser.
Es stehen verschiedene Qualitätsstufen (HQ+, HQ, HSP, SP, LP, EP, SLP) zur Verfügung; die Aufnahmekapazität der Festplatte reicht von 33 bis 204h bei der HDD und von 1 bis 6h bei der DVD. Für "normale" Aufnahmen über den Tuner reicht SP (67 bzw. 2h) völlig aus.
Bedienung:
Die Bedienungsanleitung ist ausführlich und verständlich. Die Bedienung selbst ist weitgehend intuitiv und wird durch gut gemachte (wenn auch zum Teil etwas blasse) Bildschirmmenüs unterstützt. Zumindest für die Standardfunktionen braucht man die Anleitung nicht unbedingt.
Umständlich ist das Ändern oder die Eingabe eines Titels. Man muss sich wie beim Schreiben einer SMS durch mehrfach belegte Tasten hangeln. Da wäre die Möglichkeit schön, eine PC-Tastatur anschließen zu können.
Unverständlicherweise sind die Bearbeitungsmöglichkeiten im HDD-Modus eingeschränkt; man kann z.B. keine längere Aufnahme in mehrere Teile zerlegen, um sie dann als einzelne Titel zu speichern.
Ärgerlich hingegen ist, dass das Gerät komplett abstürzt, wenn man versucht, eine nicht gerätekonforme DVD abzuspielen (z.B. eine auf einem PC gebrannte DVD, die nicht genau dem Redbook-Standard entspricht). Es lässt sich dann nur durch ein Reset (Netzschalter für einige Sekunden gedrückt halten) wiederbeleben.
Fazit: empfehlenswertes Gerät mit kleinen Bedienungsmängeln.
Walter |
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