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Homecast T 8000 PVR



 
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Molse



Anmeldedatum: 01.11.2005
Beiträge: 16
Wohnort: nahe Berlin

BeitragVerfasst am: 01.11.2005, 10:25    Titel: Homecast T 8000 PVR

Zunächst mal ein Hallo zur Begrüßung an die Stamm-Mannschaft des Forums und die Community allgemein. Ich habe in den vergangenen 3 Wochen nach einem Gerät Ausschau gehalten, das meinen Anforderungen am Besten entspricht. Auf eurer Homepage habe ich dazu wertvolle Infos und auch Anregungen gefunden. Dafür schon mal Dank.

Wie ersichtlich, bin ich letztenendes fündig geworden und möchte ein paar Worte zu dem gestern erworbenen Gerät schreiben.

DVB-T ist ein relativ junges Kind, das bei seinem Start ins Leben einige Hürden zu meistern hatte. Da ich im Berliner Umland lebe, hatte ich Gelegenheit das erste Pilotprojekt dieser Art hautnah mitzuerleben. Inzwischen erlaubt die erreichte Qualität und Stabilität des DVB-T in unserer Region, an private Investitionen für die diese Technik zu denken.

Für all jene, die mit einem Kabelanschluss gesegnet sind (abgesehen von den hohen Kosten), ist DVB-T nicht so lukrativ, stehen doch dort ähnliche Bedingungen an, wie beim Satellitenempfang. Heißt, ich brauche für jede Flimmerstelle einen eigenen Receiver. Abgesehen von den Kosten, ist die Anzahl der erforderlichen Geräte rund um den Fernseher nervig. Dazu kommt, dass Aufnahmen mit dem Videorecorder üblicherweise mit dem aktuell gewählten Programm konform sein muß.
Aufgrund dieser Einschränkungen gegenüber einem bei mir nicht verfügbaren Kabelanschluß habe ich im DVB-T eine mögliche Ergänzung meines (analogen) SAT-Anschlusses gesehen.

Für mich war wichtig, einen Festplattenrecorder mit integriertem DVB-T-Receiver zu finden. Irgendwie war ich aber von falschen Vorstellungen ausgegangen, weil ich zunächst bei DVD-Recorden mit Festplatte nach einem integrierten DVB-T-Receiver suchte. Das scheint es gar nicht zu geben, dafür aber DVB-T-Receiver mit Festplatte.
Auffällig ist für mich gewesen, dass wenig namhafte Firmen solche Geräte anbieten. Das kann damit zusammenhängen, dass diesem Segment wenig Marktchancen eingeräumt werden. Wie auch immer. Die meisten Geräte besitzen Festplatten mit 80 GB Kapazität und verfügen über die üblichen TV- und Audio-Schnittstellen. Doch es gibt ein kleines Problem in diesem Zusammenhang. Wenn ich etwas aufgenommen habe und es auf DVD schreiben möchte, wie bekomme ich das von der Festplatte dahin?
Das einzige Gerät, was dieses Feature in Form eines USB-Anschlusses vorweisen konnte, ist der Homecast T 8000 PVR.
Auf der Herstellerseite fand ich dieses Gerät ausschließlich mit einer 80 GB-Festplatte. Auf einschlägigen Händlerseiten war aber auch die Rede von Geräten mit 160 GB-Festplatte.
Die Auflösung des scheinbaren Widerspruchs liegt vermutlich in der kurzen Zeit seit der "Produktreife". Der T 8000 PVR mit dem 80er HDD ist erst im September als neues Gerät herausgekommen. Zur IFA gab es eine limitierte Auflage mit 160er HDD, diese ist aber noch nicht allgemein verfügbar. Ich hatte aber das Glück, dass der Mediamarkt auf der IFA diese Geräte eingekauft hat und habe es für 419 € erworben.

Klar, dass ich 20 Stunden nach Kauf des Gerätes noch kein sehr tiefgründiges Urteil abgeben kann. Viele Details in der Benutzung des Gerätes müssen erst noch nachgelesen und ausprobiert werden. Ein paar Fakten kann ich trotzdem schon nennen.
Die Bedienung ermöglicht weitgehend eine intuitive Herangehensweise. Die Fernbedienung ist gut strukturiert und gut lesbar beschriftet. Der Sendersuchlauf ist völlig ohne vorheriges Studium einer Benutzeranleitung möglich, für das spätere Sortieren der Sender in der Favoritenliste habe ich dann doch nachgelesen um Zeit beim Probieren zu sparen.
Eine bestimmte Sendung zur Aufnahme zu programmieren ist dank EPG kinderleicht - allerdings scheint sich der Aufnahmestart ausschließlich an der Uhrzeit zu orientieren. So etwas wie VPS bei herkömmlichen Videorecordern soll es zwar mit dem EPG auch geben, nur hat es sich mir noch nicht erschlossen. Kann aber durchaus sein, dass es da eine Lösung gibt. Ein Pfund, mit dem der T 8000 PVR neben der USB-Schnittstelle noch wuchern kann, ist der Twin-Tuner. Das bedeutet, ich kann z.B. ARD life schauen und im Hintergrund eine Sendung von VOX aufzeichnen. Ebenso wird das Timeshifting unterstützt, also Aufnahme und gleichzeitig zeitversetzte Wiedergabe einer Sendung.
Erstes Fazit, der T 8000 PVR ist ein modernes und gut durchdachtes Gerät. Vorbehaltlich der weiteren Erfahrungen kann ich es durchaus empfehlen.
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Molse



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BeitragVerfasst am: 10.11.2005, 09:49    Titel:

Nach nun gut einer Woche Umgang und Praxis mit dem T 8000 PVR kann ich schon etwas ausführlicher berichten.

Das Gerät ist optisch ansprechend gestaltet, das Display würde ich mit akzeptabel, aber nicht optimal bezeichnen. Kommen wir aber zu den inneren Werten. Die Inbetriebnahme und Grundkonfiguration (Sendersuche usw.) sind intuitiv beherrschbar und funktionieren einwandfrei. Etwas Mühe muss man dann noch in die Sortierung der Sender in der genehmen Reihenfolge investieren, aber auch das ist kein Hit. Der T 8000 PVR kann mit seinen 2 Tunern protzen, so dass man eine echte PiP-Funktion auf dem TV geboten bekommt. Gut für die Beobachtung eines nicht fesselnden Fußballspiels aus den Augenwinkeln, während man einen packenden Film sieht. Fällt ein Tor kann man schnell die Ansichten tauschen. Praktisch auch für Aufnahmen, weil man über ein Empfangsgerät unterschiedliche Kanäle sehen und aufzeichnen kann.

In der Praxis gab es aber da bereits einen schlecht erklärbaren Effekt, der mir unangenehm auffiel. Ich hatte zwei Sendungen zur Aufnahme programmiert, die relativ kurz nacheinander gesendet wurden. Aktuell sah ich über den T 8000 ein anderes Programm im TV. Die erste Aufnahme lief sauber im Hintergrund. Als jedoch die zweite Aufnahme startete, hatte ich auf einmal das Programm dieser Aufnahme auf dem TV, statt dem, was ich eigentlich sehen wollte. Na egal, davon geht die Welt ja nicht unter.
Der zweite Bug, der aber wichtiger ist, bezieht sich auf die Schnittfunktion einer Aufnahme. Man kann Blöcke markieren und diese herausschneiden (Werbung u.ä.) - praktisch endete dieser Versuch aber damit, dass sich der T 8000 dabei aufhing. Keine Taste der Fernbedienung oder am Gerät selber bewirkte eine Aktion, nur der TV-Empfang lief ungestört weiter. Hier half nur der Netzschalter an der Gerätehinterseite, um das Gerät wieder zu beleben. Diesen Effekt werde ich weiter verifizieren und dokumentieren, um es dem Hersteller irgendwann unter die Nase zu reiben.
Der T 8000 hat ja bekanntlich kein DVD-Laufwerk, geschweige denn Brenner. Das ist auch nicht wirklich nötig, denn 95% von dem Datenmüll, den man aufzeichnet, verwirft man ja doch bald wieder. Für die restlichen 5% muss man die Dateien auf den PC übertragen und dort weiterverarbeiten. Hier wartet der erste Stolperstein, die beworbene USB 2.0-Schnittstelle wird dank der Software lediglich mit USB 1.1-Speed gefahren. Das hat zur Folge, dass der Dateitransfer langwierig wird. Wenn man dann die Aufzeichnung auf dem PC hat, kann man aber auch nicht gleich losbrennen, denn die Dateien müssen nun erst demultiplext werden. Ich will das hier nicht weiter auswalzen, Fakt ist aber, dass man sich schon mit der Materie befassen muss.
Das heißt letzenendes, die Grundfunktionalitäten des Gerätes sind gut bis sehr gut einzuschätzen. Die anspruchsvolleren Funktionen sind verbesserungsbedürftig und nicht unbedingt einfach zu benutzen.
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Ronny Funk



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BeitragVerfasst am: 29.11.2005, 01:19    Titel:

Also ich würde eine DVBT Box mit einem DVD/Festplattenrecorder betreiben. Ist pflegeleichter.
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Gruß
Ronny F.
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Molse



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BeitragVerfasst am: 29.11.2005, 07:00    Titel:

@Ronny
Die Auffassung kann ich nicht teilen, denn das große Plus eines DVB-T-Receivers mit Festplatte ist ja der, dass die Aufnahmen ohne Abstimmung mit irgendwelchen anderen Geräten klappt. Abgesehen vom relativ hohen Preis bin ich mit dem Silberkästchen zufrieden.
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Ronny Funk



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BeitragVerfasst am: 29.11.2005, 23:27    Titel:

Naja, inzwischen gibt es von Panasonic einen DVD Recorder mit DVBT. Damit hat man alles, Übernahme der Titel aus der EPG, das einzige, was einem den Spaß vermiesen könnte, wäre, wenn die Sender die EPG nicht pflegen und wichtige Informationen erst sehr kurzfristig in die EPG einfügen.
Interessant wird es ja auch, wenn auf DVBT Radio Programme verfügbar sind, in Berlin gibt es da einen Pilotversuch, manche Programme sind sehr gut, nur Musik, keine Moderation, keine Werbung, kein Reinquatschen.
Langfristig ist aber angedacht, diese Programme zu verschlüsseln, also dass es Pay Radio ist. Da wird dann auch die Frage wichtig, ob der DVBT Teil einen Kartenschlitz hat.
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Gruß
Ronny F.
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